Adobe After Effects CS3|4: Information & Weblinks
Kompositionen, Animationen und visuelle Effekte für Filmemacher, Videoprofis und Webdesigner
Typische, mit After Effects nachbearbeitete Clips hat fast jeder schon einmal gesehen: Im Werbespot für den Opel Corsa beispielsweise wurde das Videomaterial mit fliegendem und rotierendem Text sowie speziellen Lichteffekten versehen. Neben der Korrektur und Effektierung vorhandenen Video-Materials dient After Effects auch dem Neuerschaffen bewegter Bilder aus grafischen Vorlagen für Trailer, animierte Logos oder Vorspänne. Adobe After Effects ist ein sehr leistungsfähiges Werkzeug zur Effektgenerierung und Postproduktion von digitalen Videos.
After Effects für professionelle AnimationenAfter-Effects-Anwender sollten grundlegende Kenntnisse über Videoformate, Bildgrößen und -geschwindigkeiten haben. Zur Arbeit im Programm stehen zwei Fenster zur Verfügung: Kompositions-Fenster und Zeitleiste. Hierbei erfolgt die zeitliche Anordnung, also das Ein- und Ausblenden von Elementen, in der Zeitleiste, wohingegen im Kompositions-Fenster das grafische Layout sowie die Effektierung von Elementen stattfinden. Kopiert der Anwender Grafik- oder Videodateien in die Zeitleiste, so erscheinen diese als eigenständige Ebenen, wobei jede Ebene individuelle Einstellungen für Transformation, Filter und Dauer erhält. Der Anordnungsreihenfolge entsprechend werden die Ebenen im Kompositions-Fenster dargestellt und dort bearbeitet und/oder animiert. Der Manipulation einzelner Elemente sind in After Effects kaum Grenzen gesetzt. Der Videokünstler kann hierbei jeden Videoclip, jedes Bild und jede Grafik frei skalieren, über drei Achsen rotieren und mittels Masken freistellen. Zudem ermöglichen mehrere Dutzend Filter die Korrektur der Farben und Helligkeiten sowie Verfremdungen und Spezialeffekte wie Chroma Keyings, Partikel-Explosionen oder Mal- und Zeichenanimationen. über zusätzliche Lichter und Kameraperspektiven kann der Anwender die Kompositionen in verschiedenen Ansichten darstellen, ausleuchten und in einem virtuellen, dreidimensionalen Raum anordnen. Entsprechende Schattenwürfe vollenden die perspektivische Illusion. Da After Effects ein Animationswerkzeug ist, kann man sämtliche Einstellungen mittels Keyframes auch zeitlich manipulieren. Hierbei ist es möglich, Elemente einem frei definierten Bewegungspfad folgen zu lassen, diese größer und kleiner zu machen oder die Erscheinung mittels Filtern über die Zeit zu ändern. Eine JavaScript-ähnliche Programmiersprache (`Expressions´) erlaubt auch komplexere Animationen durch die Kombination vordefinierter Befehlssätze.
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Optimaler Workflow mit anderen Adobe Standard-WerkzeugenEinen optimalen Workflow bildet After Effects zusammen mit dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop und der Grafiksoftware Illustrator. Photoshop-Dateien lassen sich unter Beibehaltung der Ebenen importieren und animieren, wobei vektorbasierende Grafiken wie Logos und Texte aus Illustrator in After Effects unter freier Skalierbarkeit weiterverwendet oder als Bewegungspfade genutzt werden können. Wer zusätzliche Effekte benötigt, dem erlaubt die offene Plug-in-Architektur die Installation der mittlerweile zahlreichen Filter von Drittanbietern. Da die Applikation auf Apples QuickTime basiert, ist sie kompatibel zu allen gängigen Video- und Grafikformaten. Dem Anwender steht die ganze Welt der Animationen offen, vom kleinen Webbanner bis zum 2k-Kinoformat, in nahezu allen Größen und Formaten. Weiterführende WeblinksUnsere Buchempfehlung
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